Auch in Köln gilt der bundesweite Trend: Immer weniger Kinder können noch schwimmen. Logisch wenn sie keine Orte mehr haben an denen sie es lernen. Die...
Auch in Köln gilt der bundesweite Trend: Immer weniger Kinder können noch schwimmen.
Logisch wenn sie keine Orte mehr haben an denen sie es lernen.
Die öffentlichen Schwimmbäder in Köln sind rar gesät, oft geschlossen und überteuert. Bei den Schulschwimmbädern sieht es noch schlimmer aus.
Von neun Schulschwimmbädern können seit längerer Zeit nur noch vier genutzt werden.
Auch das Lehrschwimmbecken der Hauptschule Tiefental Straße soll frühstens wieder zum neuen Schuljahr nutzbar sein. Jeder der schonmal was von einem Bauprojekt in Köln gehört hat, dürfte skeptisch sein.
Stattdessen kommen auch in Köln die mobilen Schwimmcontainer zum Einsatz, in denen behelfsmäßig die Grundlagen gelernt werden sollen.
In einem der reichsten Länder der Welt nehmen wir in Kauf, dass Kinder ertrinken, weil es keinen langfristigen Plan zum Erhalt der Bildungseinrichtungen gibt und auch keine Finanzierung.
Plan und Finanzierung gibt es fast nur noch für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung.