Das Genoveva Gymnasium machte vor ein paar Jahren jeden Sommer Schlagzeilen. Das Gymnasium dessen Neubau für 18 Millionen Euro erst 2019 fertiggestellt...
Das Genoveva Gymnasium machte vor ein paar Jahren jeden Sommer Schlagzeilen. Das Gymnasium dessen Neubau für 18 Millionen Euro erst 2019 fertiggestellt wurde, galt als „Heißeste Schule Deutschlands“, wahlweise wurde in den Zeitungen von „Glutofen“ geschrieben. Mehrfach musste der Unterricht ausfallen, weil Temperaturen über 50 Grad erreicht wurden.
Mit Demo und offenem Brief wandten sich Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer der Schule ab die Bürgermeisterin.
Die damalige Bürgermeisterin nahm den Brief und die Sorgen nicht persönlich entgegen, sie unternahm eine Dienstreise nach China.
Man versprach aber sich drum zu kümmern. Ob ihr Nachfolger Burmester mehr Wert auf die Bedürfnisse der Kölner Schülerinnen und Schüler legt, dürfte fraglich sein. Schließlich sind kaputtgesparte Kommunen kein Köln oder NRW Problem. Die Einsparungen dort finanzieren die Aufrüstung und Kriegsvorbereitung.
Die Genoveva Schule hat alles richtig gemacht und sich zusammen getan, um für ihre Rechte einzustehen.
Mit der Elendsverwaltung der Lokalpolitik konkurriert man allerdings mit allen anderen Schulen um die zu Verfügung stehenden Gelder. Die Lösung: Insgesamt mehr Geld für Bildung, statt Hochrüstung.