Die Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt ist seit Jahren nicht mehr befahrbar und seit einiger Zeit nicht einmal mehr für Fußgänger oder Radfahrer betretbar. Die...
Die Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt ist seit Jahren nicht mehr befahrbar und seit einiger Zeit nicht einmal mehr für Fußgänger oder Radfahrer betretbar.
Die Wilhelmsbrücke, ist wie viele andere Brücken in Cannstatt, ein wichtiger Weg für Fußgänger, Radfahrer und den Mobilverkehr, muss aber dringend neugebaut werden.
Die naheliegende Rosensteinbrücke musste auch schon bereits für den bloßen Fußgängerverkehr umgestaltet und die Straßenbahnen, die sie früher befuhren, umgeleitet werden.
Es sind nur noch eine handvoll Brücken übrig, um die Verkehrslast über den Neckar zu stemmen und der Neubau der Wilhelmsbrücke ist bis 2029 erst gar nicht vorgesehen!
Was soll passieren, wenn jetzt nicht nur die Wilhelmsbrücke gesperrt werden muss, weil sie nicht mehr befahrbar ist, sondern die umliegenden Brücken ebenfalls?
Das ist dann nicht nur eine massive Verhinderung im Verkehr zwischen dem Zentrum Stuttgarts und Cannstatt, sondern würde ihn komplett lahmlegen!
In Baden Württemberg sind 700 Brücken sanierungsbedürftig und würden Mittel von ca. 300 Mio. € erfordern, um saniert zu werden, wovon aber gerade mal 150 Mio. € bewilligt wurden. Diese Mittel müssen nicht nur dafür eingesetzt werden, die Wilhelmsbrücke wieder befahrbar aufzubereiten, sondern, auch um die anderen Brücken Instand zu halten, damit diese nicht auch noch zwischenzeitlich unbenutzbar werden, bevor die anderen Brücken wieder befahrbar sind. Denn so, wie der Stand jetzt ist, werden von Tag zu Tag mehr Brücken baufällig, als andere saniert oder neugebaut werden!
Uns wurde versprochen, dass das Milliardenpaket der Bundesregierung auch für Infrastruktur eingesetzt wird, aber davon sehen wir nichts. Diese Gelder werden nicht benutzt um die maroden Brücken im Land zu sanieren. Stattdessen riskiert man lieber einen Totalausfall des Stuttgarter Verkehrs.
Deswegen fragen wir uns: Wo bleiben die Milliarden?