Geld für Schwimmbäder statt für Rüstung! Wussten Sie, dass das Friesdorfer Freibad das meistbesuchte und kostengünstigste Freibad Bonns ist? Seit 1961 ist...
Geld für Schwimmbäder statt für Rüstung!
Wussten Sie, dass das Friesdorfer Freibad das meistbesuchte und kostengünstigste Freibad Bonns ist? Seit 1961 ist es DAS Familienbad im Bonner Süden – ein Ort der Begegnung, der Sicherheit und vor allem der Schwimmausbildung für unsere Kinder? Doch dieses Stück Lebensqualität ist akut gefährdet. Bereits 1992 stand das Bad vor dem Aus und konnte nur durch über 6.000 Unterschriften und die Gründung der Freibad-Freunde Friesdorf e.V. gerettet werden. Heute zählt der Verein über 3.000 Mitglieder und investiert seit Jahren ehrenamtlich in Solaranlagen, Sonnensegel und Schwimmkurse. Aufgrund von hartnäckigem Engagement konnten schon viele Sanierungen durchgesetzt werden. Eine grundsätzliche Sanierung ist aber immer noch notwendig, die Planung soll aber erst erfolgen wenn das Kurfürstenbad wieder in Betrieb ist.
Natürlich müssen die Bäder in allen Stadtteilen saniert werden, da gibt es viele, wo dies nötig wäre und die derzeit sogar geschlossen sind. Das wäre auch möglich, Geld gibt es in diesem Land - es kommt nur nicht in den Städte und Gemeinden an.
Die Militärausgaben sollen auf 5% des Bruttoinlandsprodukts erhöht werden, das sind fast 50% des Bildungshaushalts. Auch das Infrastrukturpaket über 500 Milliarden Euro geht nicht in Verkehrs-, Bildungs-, Kultur- oder eben Sportinfrastruktur. Es wird, anders als behauptet, dort verwendet, wo es für die Kriegsvorbereitung benötigt ist.
Wir fragen daher: Wo bleiben die Milliarden? Sie würden dringend benötigt, für das Friesi, für andere Schwimmbäder in Bonn, für Bildung, Kultur, Gesundheit und öffentlichen Nahverkehr!
