Die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“, welche 1947 von überlebenden Widerstandskämpfer*innen und Verfolgten des Naziregimes aller politischen Richtungen gegründet wurde, hat auf ihrer Bundesausschusssitzung am 24./25.01. beschlossen, den Berliner Appell zu unterzeichnen.

Bereits mit dem Beschluss ihres Leitantrages „Unsere Aufgaben 2026“ des außerordentlichen Bundeskongresses im Oktober 2025 erklärten die Antifaschist*innen:

„Mit Entsetzen erleben wir eine Welt voll grausamer Kriege. Statt diplomatische Bemühungen zu intensivieren, werden Großmachtfantasien beflügelt, nutzt die Bundesregierung den Überfall auf die Ukraine für ein gigantisches Aufrüstungsprogramm der Bundeswehr zulasten aller Bürger*innen der BRD. Mit Zustimmung der Bundesregierung sollen ab 2026 erneut US-Erstschlagswaffen stationiert werden, was die Aufrüstung auf allen Seiten befördert, die Spannungen erhöht und Deutschland zur strategischen Zielscheibe macht.“

Auch zahlreiche Landes- und Kreisvereinigungen der VVN-BdA unterstützen den Berliner Appell gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt.

(Nachricht eingegangen am 27.03.2026)