Aufruf zur Unterstützung des 5. Schulstreiks am 20. November

Aufruf zu neuen Protestaktionen gegen den Krieg

 
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

„Die Waffen nieder!“ – dieser Ruf ist notwendiger denn je. In aller Welt werden Kriege geführt oder vorbereitet. In Palästina findet ein Völkermord statt; Israel und die USA bombardieren zahlreiche Länder. Gleichzeitig attackieren die USA nun auch Kuba. Die Bundesregierung eskaliert den Ukraine-Krieg. Sie will Deutschland und Europa für einen direkten Krieg mit Russland kriegstüchtig machen. Das ist mit einem sozialen Kahlschlag, mit der Militarisierung der Gesellschaft und einem Abbau demokratischer Rechte verbunden. Und als Nächstes sollen dann junge Menschen, für die eine Wehrpflicht eingeführt wird, für diese Kriege töten und sterben.

­Doch allerorten regt sich Widerstand. Schülerinnen und Schüler streiken und protestieren in Frankreich, Albanien, Italien, Belgien, Zypern, Österreich und hier in Deutschland. Hunderttausende gehen für ihre sozialen Rechte auf die Straße. Überall in Europa. Denn wir wissen: Gemeinsam können wir uns wehren.
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Junge und ältere, vereinigt euch!

 
Die Schulstreiks gegen Wehrpflicht erfahren bereits jetzt eine breite Unterstützung von Einzelpersonen und Organisationen. Um dies sichtbar zu machen, werden jetzt in verschiedenen Zusammenhängen Unterschriften unter einem kurzen Aufruf gesammelt. Das soll dann ab dem 08. November 2026 auf Webseiten und in Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden.

Dieser Aufruf hat folgenden Wortlaut:

Wir unterstützen die Schulstreiks gegen Wehrpflicht. Gemeinsam mit den streikenden Schülerinnen und Schülern fordern wir von der Bundesregierung:

  • Nein zur Wehrpflicht! Nein zu Zwangsdiensten!
  • Sofortiger Stopp der Musterungen!
  • Rücknahme des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes!

Bitte unterstützt diese Aktion mit eurer Unterschrift:

Formular zur Unterstützung dieses Aufrufs

Hinweis:
Über das Formular besteht zudem die Möglichkeit die Aktionen der Schulstreikbewegung auch finanziell zu unterstützen.
 


 

Internationale Protesttage

 
Gleichzeitig mit den Schulstreikkomitees ruft die internationale ‚Stopp-the-war-Coalition‘ zum Protestwochenende für den 20. bis 22.November auf. Am 20. in der Unterstützung der Schulstreiks, für den 21. und 22. November zu einem globalen Aktionswochenende gegen die Kriege und für unsere sozialen und demokratischen Rechte. In zahlreichen Ländern wird es große dezentrale Demonstrationen geben. Auf der Internationalen Friedenskonferenz Ende Juni in London waren Vertreter aus fast 30 Ländern, die die Aktionstage verabredet haben. Weitere Infos demnächst hier:

Webseite der Stopp the war coaliton

Dezentrale Aktionen an diesem Wochenende sind auch für Deutschland wichtig, denn am 27. November soll im Bundestag der neue Bundeshaushalt beschlossen werden. Der sogenannte Verteidigungshaushalt hat mit einem Plus von 32,7 Prozent dabei den größten Zuwachs, während überall im Sozialen Bereich gespart wird.

Was müssen wir tun?

Es geht nicht, wie es die Bundesregierung behauptet, um unsere Sicherheit. Es ist die deutsche Regierung, die mit ihren Verbündeten und zur Durchsetzung eigener Interessen einen Krieg vorbereitet. Während wir dafür bluten, sterben und töten sollen, werden damit zugleich die Interessen großer Konzerne bedient.

Deshalb müssen wir uns gemeinsam erheben:

Nie wieder Krieg! Die Waffen nieder!
Raus zum internationalen Jugendstreiktag am 20. November!
Raus zum Protestwochenende am 21. und 22. November!

Überall in Deutschland! Überall in Europa!

Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder“