Erklärung der Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘ zum 85. Jahrestag des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion

»Wer als Deutscher über Russland und seine Menschen redet, auch über seine Politiker, seinen Präsidenten, muss im Gedächtnis haben, was heute vor 75 Jahren begann. Dann wird jede verletzende Arroganz verfliegen und sich das Bedürfnis regen, wenigstens einen Bruchteil des Horrors wieder gutzumachen. «

(Erhard Eppler, am 22.6.2016 zum 75. Jahrestag des Kriegsbeginns)

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Der als rassenideologischer Vernichtungskrieg geplante Feldzug führte zu einer beispiellosen Brutalität in der Kriegsführung und der Besatzungspolitik. Hauptziel des deutschen Faschismus war die Ausmerzung des Sozialismus („jüdischer Bolschewismus“) sowie die Eroberung eines riesigen Kolonialreiches in Osteuropa bis zum Ural („neuer Lebensraum im Osten“), und die rücksichtslose „Germanisierung“ und Versklavung der zu „Untermenschen“ erklärten slawischen Völker.
 

Die Sowjetunion trug die Hauptlast des Kampfs gegen den Faschismus!

 
Der Raub von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Arbeitskräften sollte die Ressourcen schaffen, die das faschistische Deutschland zur Fortsetzung seines Kampfes um die Vormachtstellung in der Welt benötigte und gleichzeitig Versorgungsmängel für die deutsche Bevölkerung begrenzen. Der Hungertod von vielen Millionen Sowjetbürgern war einkalkuliert. Die Wehrmacht führte ihren Feldzug daher vom ersten Tag an mittels barbarischen Terrors gegen die Zivilbevölkerung. Musste sie sich zurückziehen, hinterließ sie „verbrannte Erde“. Von 1941 bis 1945 zerstörten deutsche Soldaten über 1700 Städte, 70.000 Dörfer, 32.000 Fabriken und 4000 Bibliotheken.

Insgesamt kamen bis zum Sieg über den deutschen Faschismus mehr als 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürger ums Leben. Millionen sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter:innen starben in deutschen Lagern. Der Überfall markierte zugleich den Beginn des Holocausts – die Ermordung der Jüdinnen und Juden in allen von Deutschland eroberten und besetzten Ländern.

Die Bestrebungen, „Lebensraum“ im Osten zu gewinnen, hatte es schon im deutschen Kaiserreich gegeben und auch 1941 gab es in den herrschenden Kreisen breite Zustimmung. Nicht nur die Faschisten, nahezu alle bedeutenden Kräfte aus Politik, Wirtschaft und Militär standen einmütig und entschlossen hinter dem Überfall auf die UdSSR und waren vom Erfolg überzeugt.

Doch Ende 1941 wurde der Vormarsch vor Moskau gestoppt. Ein Jahr später besiegelte dann die vernichtende Niederlage in Stalingrad die Wende im Zweiten Weltkrieg. Unter ungeheuren Opfern und Entbehrung leisteten die Bevölkerung der Sowjetunion und ihre Rote Armee den größten Beitrag zur Befreiung Europas von der Herrschaft des deutschen Faschismus.
 

Verpflichtung Deutschlands für Frieden und Entspannung

 
Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen, das war bekanntlich nach 1945 breiter Konsens in beiden deutschen Staaten. Als Konsequenz der ungeheuren deutschen Schuld wurde das Friedensgebot zentraler Bestandteil des Grundgesetzes, das die BRD zudem auch vorbehaltlos auf das Gewaltverbot der UN-Charta verpflichtet. Bestand hatte dies nicht. Beerdigt wurde es im wiedervereinten Deutschland mit der Teilnahme am NATO-Krieg gegen Jugoslawien, einem eindeutig völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

Aus dem verbrecherischen Krieg gegen die Sowjetunion erwächst eine besondere geschichtliche Verantwortung Deutschlands gegenüber dessen Völkern, insbesondere auch gegenüber den Menschen in Russland: die Verpflichtung als Nachfolgerin des „Dritten Reiches“, zur Verständigung, zu einer Politik für Frieden und Entspannung.

Davon will man hierzulande schon lange nichts mehr wissen. Gemeinsam mit ihren NATO-Verbündeten setzen die Herrschenden in Deutschland auf Konfrontation, Aufrüstung und Truppenaufmarsch gegen Russland. Folgerichtig wollen sie auch die Erinnerung an den Raub- und Vernichtungskrieg im Osten Europas verblassen lassen. Vertreter Russlands werden sogar von Veranstaltungen zum Gedenken an dessen Jahrestag oder den Tag der Befreiung ausgeladen. Die überragenden Verdienste der Sowjetunion bei der Niederschlagung der Naziherrschaft werden heruntergespielt oder ganz ausgeblendet. Indem neben Fahnen und Symbolen Russlands auch die der Sowjetunion verboten werden, zeigt sich der revanchistische Geist dahinter.

Schon seit vielen Jahren wird das Feindbild Russland wiederbelebt und gepflegt. Statt sich nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine um ein rasches Ende des Krieges zu bemühen, wie es die historische Verantwortung für Ukrainer wie Russen verlangt hätte, stieg Berlin im Gleichschritt mit seinen NATO-Verbündeten selbst in den Krieg ein und feuert ihn seither an vorderster Front mit der Lieferung von immer mehr und schwerer Waffen an. Heute rollen deutsche Leopard-Panzer dort, wo vor 85 Jahren ihre Wehrmachts-Vorgänger „Panther“ und „Tiger“ angegriffen haben, feuern deutsche Geschütze wieder auf russische Truppen. Parallel dazu führt Deutschland auch am vehementesten den Wirtschaftskrieg gegen den Nachbarn im Osten Europas, mit dem erklärten Ziel ihn „zu ruinieren“ –  ohne Rücksicht auf die gravierenden Schäden für die heimische Wirtschaft und Bevölkerung.

Die Herrschenden in Deutschland nahmen den russischen Einmarsch zum Anlass in extremem Ausmaß aufzurüsten und dafür Hunderte von Milliarden Euro zu verschleudern. Die ganze Gesellschaft soll „kriegstüchtig“ gemacht werden – gegen Russland. US-Mittelstreckenwaffen sollen in Deutschland stationiert werden, die Ziele in Russland mit geringer Vorwarnzeit treffen können, darunter Hyperschallraketen, die Enthauptungsschläge, wie gegen den Iran, ermöglichen sollen.

Die tatsächlichen Gründe Moskaus für den Krieg gegen die Ukraine ignorierend, wird zur Rechtfertigung der Kriegsvorbereitungen über alle Kanäle Angst vor einer Bedrohung durch Russland geschürt. Dessen Streitkräfte würden nach der Ukraine bald auch NATO-Länder angreifen. Dabei ist offensichtlich, dass Russland weder den Willen hat, das stärkste Militärbündnis der Welt anzugreifen, noch die militärischen Fähigkeiten dazu. Ex-Kanzler Scholz und der heutige Vizekanzler Klingbeil haben die wahren Ziele schon 2022 klar benannt. Deutschland soll größte europäische Militärmacht innerhalb der NATO werden und im Rahmen der EU zu einer Führungsmacht in der Welt. Die Merz-Regierung steigert die Anstrengungen noch. Zu Recht wächst auch in den benachbarten EU- und NATO-Ländern bereits massives Unbehagen.

Mit der Unterzeichnung strategischer Verteidigungsabkommen mit der Ukraine hat die Bundesregierung die deutsche Kriegsbeteiligung weiter intensiviert. Sie hat Deutschland nun offiziell zur Kriegspartei gemacht und will durch eine gemeinsame Rüstungsproduktion die Ukraine auch über ein Kriegsende hinaus als Aufmarschgebiet gegen Russland ausbauen. Die in Berlin tonangebenden Falken werden dies als gute Ausgangsbasis für eine Revanche für die Niederlage 1945 sehen.

Während der Stellvertreterkrieg in der Ukraine weiter mit neuen Waffen befeuert wird, lassen Hochrüstung und Militarisierung in Deutschland und der EU die Gefahr eines großen Krieges stetig steigen, steuern geradezu auf einen Krieg zu, in dem sich Atommächte gegenüberstehen.
 

Frieden in Europa und der Welt kann es nur mit und nicht gegen Russland geben!

 
In dem wir an den Beginn des Vernichtungsfeldzuges vor 85 Jahren und an die Grauen des Zweiten Weltkrieges erinnern, verlangen wir die sich daraus ergebende historische Verpflichtung Deutschlands, diese brandgefährliche Kriegspolitik zu beenden.

Wir sagen, Russland ist nicht unser Feind, sondern ein Nachbar, mit dem wir uns verständigen müssen. Statt Konfrontation und Kriegsvorbereitung fordern wir das Eintreten für eine ernsthafte Friedens- und Entspannungspolitik. Auf die Tagesordnung gehört ein System gemeinsamer Sicherheit und kontrollierter Abrüstung in Europa und weltweit. Sicherheit für uns Menschen kann nicht durch Hochrüstung, Kriegsdrohungen und militärischer Interventionen erreicht werden.

Wir rufen dazu auf, sich an den Veranstaltungen und Aktionen zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion zu beteiligen oder selbst welche zu organisieren.

Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘
(April 2026)

Hier könnt ihr diese Erklärung als PDF-Datei downloaden:

Erklärung zum 85. Jahrestag als PDF-Datei downloaden
 


 

Wir rufen dazu auf, sich an den Veranstaltungen und Aktionen zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion zu beteiligen oder selbst welche zu organisieren.

 

Geplant sind bis jetzt u.a.:

 

 

Eine größere politisch-kulturelle Kundgebung am 20. Juni in Berlin
Motto ‚Russland ist nicht unser Feind‘

 
Die Kundgebung zu der überregional mobilisiert wird, wird von der Initiative Russland ist nicht unser Feind organisiert.

  • Datum: 20. Juni 2026
  • Zeit: 13:00 – 15:00 Uhr
  • Ort: Berlin, Brandenburger Tor

Die Initiative hat für diese Kundgebung und weitere Aktivitäten einen Aufruf veröffentlicht, der über den folgenden Link gelesen und auch unterzeichnet werden kann:

https://russlandistnichtunserfeind.de/aufruf/

Im Vorwege dieser Veranstaltung finden einige Webinare statt. So am 20. Mai mit Hauke Ritz und am 9. Juni mit Patrick Baab. Näheres dazu findet sich auf der Webseite der Initiative. Hier kann zudem ein Plakat / Poster für die Kundgebung am 20. Juni herunter geladen werden:

Poster / Plakat 20. Juni

Die Initiative hat dazu einen Flyer erstellt. Um sich den Flyer herunterzuladen, klickt bitte auf das folgende Bild.

 

 

 

Tag der Begegnung am 25. April in Torgau

 
81 Jahre nach dem Händedruck in Torgau zwischen Leutnant William Robertson von der US-Armee und Leutnant Alexander Silwaschko von der Roten Armee, ist die Situation in der Welt gefährlicher denn je. Es droht ein Dritter Weltkrieg, wenn wir dem um sich greifenden Wahnsinn nicht geschlossen Einhalt gebieten. Die Hoffnung auf eine friedliche, solidarische Welt, in der Mensch dem Mensch kein Wolf ist, scheint immer unrealistischer, wenn man die öffentlichen Verlautbarungen, die verbalen und realen Aufrüstungsinitiativen der deutschen Elite und der Leitmedien verfolgt. Als Begründung dient heute wie früher: Der Russe bedroht uns. Er hat das schon immer getan. Punkt. Was 1914 nicht stimmte, was 1941 nicht stimmte, stimmt heute auch nicht.

Dazu hat Jutta Kausch-Henken (aktiv in der Initiative ‚Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder‘ und in der FRIKO Berlin) am 25. April in Torgau eine Rede gehalten:

Rede von Jutta Kausch-Henken am 25. April in Torgau
 

 

 

Webinar zum sogenannten Hitler-Stalin-Pakt
am 28. April ab 18:30 Uhr

 
Thematisch geht es bei dieser Veranstaltung der Initiative Russland ist nicht unser Feind mit Dr. Inge Plettenberg (Historikerin, Autorin) um den damaligen Nichtangriffsvertrag zwischen Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. War das Schuld am Zweiten Weltkrieg? Legenden – Fakten – Folgen.

Hier findet ihr den Filmbericht und den Vortrag zu dieser Veranstaltung:

Filmbericht von diesem Webinar
 

 

 

Tag der Befreiung am 8. Mai. Zu den Ereignissen in Berlin.

 
An vielen Orten fanden auch in diesem Jahr eindrucksvolle Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai statt. Besonders schwierig war das Gedenken in diesem Jahr erneut in Berlin, wo die FRIKO traditionell für den 8. Mai zu einem ehrenden Gedenken an die Befreiung vom deutschen Faschismus durch die Rote Armee am Sowjetischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni einlädt. Verbunden mit einem deutlichen Widerspruch zur Aufrüstungs- und Kriegspolitik der Bundesregierung, denn Gedenken heißt: Nein zum Krieg!

Seit 2022 gelten in Berlin besondere polizeiliche Auflagen. Diese schließen ein Verbot von Flaggen oder Symbolen der UdSSR, Russlands oder Belarus genauso ein, wie auch das Abspielen oder Singen von Liedern, die an die Befreiung durch die Rote Armee erinnern. In diesem Jahr wurde an weiteren Geschichtsrevisionen gearbeitet, und zwar unter der Federführung der GRÜNEN.

Hier findet ihr dazu einen Bericht und einen Kommentar von Jutta Kausch-Henken

Jutta Kausch-Henken: Zu den Ereignissen am 8. Mai 2026 in Berlin

Dagegen hat die Berliner DKP nun eine Klage eingereicht. Wir verlinken euch dazu einen Artikel aus der Wochenzeitung ‚Unsere Zeit‘:

Klage gegen die Polizei durch die DKP in Berlin
 

 

 

Veranstaltung des AK 8. Mai des BDWO e.V.
zum Beginn eines Weltanschauungs- und Vernichtungskrieges
am 30. Mai 10:00 Uhr in Berlin-Lichtenberg

 
Am 22. Juni 1941 drangen Truppen der Wehrmacht auf breiter Front auf sowjetisches Territorium vor, der deutsche Vernichtungskrieg gegen die UdSSR begann. Das nationalsozialistische Deutschland führte im Namen Europas und der „arischen Rasse“ einen „Kreuzzug gegen den Bolschewismus“.

Zu dieser Veranstaltung des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. – Arbeitskreis 8. Mai – wird u.a. Dr. Carola Tischler erwartet. Sie präsentiert neue Forschungen zum deutschen Angriff auf die UdSSR. Außerdem gibt es eine Filmvorführung.

Näheres zu dieser Veranstaltung, findet ihr hier:

Veranst. zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion am 30. Mai in Berlin-Lichtenberg
 

 

 

Filmbesprechungen am 4. Juni und am 5. Juni in Hamburg unter dem Motto ‚Die Spur unserer Großväter in Russland‘

 
Im Film „Die Spur des Vaters“ (1989, 75min) rekonstruiert der Filmemacher Christoph Boekel anhand der Kriegstagebücher seines Vaters die Route, auf der sein Vater 1941 bis kurz vor Moskau gelangte. Konfrontiert mit den Leiden der russischen Bauern, die den Übergriffen der Wehrmacht ausgeliefert waren, erfahren wir von schmerzvollen Erinnerungen der Überlebenden. Der Krieg ist weder für sie noch für den Filmemacher beendet. Der Film entwickelt sich zu einem intensiven Dialog zwischen den Generationen.

Organisiert werden diese Veranstaltungen vom unsereweltclub in Hamburg. In Kooperation mit dem Kulturverein Olmo e.V.

Am 4. Juni findet eine Filmbesprechung ab 17:30 Uhr im Jenfeld Haus, Charlottenburger Straße 1 / 22045 Hamburg statt.

Näheres Infos dazu sind hier zu finden:
Filmveranstaltung am 4. Juni in Hamburg

Am 5. Juni findet diese Filmbesprechung ab 19:00 Uhr im Bürgerhaus Langenhorn statt.

Näheres Infos dazu sind hier zu finden:
Filmveranstaltung am 5. Juni in Hamburg
 

 

 

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Friedenskoordination Berlin am 11. und am 17. Juni

 
Als Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Friedenskoordination Berlin finden im Vorfeld des 85. Jahrestags des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion zwei Veranstaltungen statt:

Am 11. Juni 2026 gibt es um 19.30 Uhr in der Theodor-Heuss-Bibliothek Berlin-Schöneberg, Hauptstr. 40, eine Lesung und Diskussion mit Götz Aly: „Wie konnte das geschehen?“

Der Historiker Götz Aly geht in seinem Buch „Wie konnte das geschehen?“ der Frage nach, warum die große Mehrheit der Deutschen bereit war, Hitler und seinem verbrecherischen Regime bis in den Untergang zu folgen. Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und die Angst vor berechtigter Rache im Falle der Niederlage spielen für Aly dabei eine Schlüsselrolle. Im Anschluss an seine Lesung beantwortet er Fragen des Journalisten Dietmar Ringel

Am 17. Juni 2026 gibt es um 19.30 Uhr im Cafe Sibylle, Berlin, Karl-Marx-Allee 72, eine Kulturveranstaltung unter dem Titel “Zur Hölle mit dem Krieg“.

Es gibt Friedenslieder mit Jutta Kausch, Christa Weber und Olaf Schäfer. Außerdem gibt es einen Sprechchor und eine Lesung aus verschiedenen Werken mit der Kulturgruppe der DKP Berlin.

Nähere Infos zu beiden Veranstaltungen, findet ihr hier:

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der FRIKO Berlin
 

 

 

Friedenskonferenz in Heidelberg am 13. Juni 2026

 
Diese Friedenskonferenz in Heidelberg wird vom Antikriegsforum Heidelberg organisiert. Beteiligt ist auch pax christi Heidelberg, der Diözesanverband Freiburg sowie der Erhard-Eppler-Kreis. Sie beginnt am 13. Juni um 14 Uhr im „Haus der Begegnung“, Merianstraße 1, gegenüber der örtlichen Jesuitenkirche in der Heidelberger Altstadt. Erwartet werden als Gäste unter anderem Oleg Ju. Krasnitskiy (Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn), Michael von der Schulenburg (ehemaliger UN-Diplomat, MdÉP BSW), Arno Gottschalk (Eppler-Kreis, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft SPD), Joachim Guilliard (Publizist, Friedensbündnis Heidelberg) und Dr. Theodor Ziegler (Friedensforscher, Diakon und Liedermacher).

Nähere Infos sind hier zu finden:

Friedenskongress in Heidelberg am 13. Juni 2026
 

 

 

Vortragsreise von Reinhard Lauterbach zum 85. Jahrestag des 22. Juni 1941

 
Der verdrängte Jahrestag – umkämpfte Erinnerungen –
Vortragsreihe mit Reinhard Lauterbach (Osteuropa-Korrespondent der Tageszeitung Junge Welt)

Termine (Datum, Ort, Uhrzeit, Veranstalter)

15. Juni Überlingen, SeeOase Altbirnau e.V., Rengoldshauser Straße 51, 18.30 Uhr, Friedensregion Bodensee e. V.

17. Juni Stetten im Remstal, Glocken-Kelter in Stetten im Remstal, 19 Uhr, Allmende Stetten

18. Juni Heilbronn, Soziales Zentrum, Käthe-Wollhaus-Straße 49, 19.30 Uhr, Rosa Luxemburg Club Heilbronn

19. Juni Ravensburg, Holbeinstraße 61, 19.30 Uhr, Politisches Wohnzimmer Ravensburg

22. Juni Reutlingen, Volkshochschule, Spendhausstraße 6, 19.30 Uhr, in Kooperation mit der Reutlinger Initiative für Frieden und Abrüstung und dem Kulturzentrum franz.K

23. Juni Stuttgart, Gewerkschaftshaus Stuttgart (Bambussaal), Willi-Bleicher-Str. 20, 19 Uhr, Gesellschaft Kultur des Friedens, AK Frieden bei ver.di Stuttgart, Friedenstreff Stuttgart-Nord, VVN-BdA Stuttgart, „Was tun“ – Karl-Liebknecht-Kreis Baden-Württemberg, Offener FriedensTreff Stuttgart, Multicolor e.V.

24. Juni Ulm, Mittwoch 24. Juni, EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, 19.30 Uhr, Ulmer Netz für eine bessere Welt e.V.
 

 

 

Internationales Treffen gegen Faschismus und Krieg am 21. Juni in Saarbrücken / Luxemburg und Frankreich

 
Dieses Internatiomale Treffen beginnt am 21. Juni um 8:00 Uhr in Saarbrücken mit einer Busfahrt nach Luxemburg und Frankreich, wo unter anderem das Widerstandsmuseum in Esch sur Alzette besichtigt wird. Anschließend gibt ess im Département Moselle eine Besichtigung und Führung, dem schließlich um 15 Uhr eine Kundgebung an der Stèle du Ban Saint Jean unter dem Motto „85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ mit Gewerkschaftskollegen aus Frankreich, Luxemburg und Deutschland folgt. Die Rückkehr in Saarbrücken ist gegen 17 Uhr geplant.

Nähere Infos dazu finden sich auf der Webseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung:

Informationen zum Internationalen Treffen am 21. Juni
 

 

 

85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion – Alles für den Frieden – Nieder mit dem Krieg! – 21. Juni in Herne – 11 Uhr

 
Unter diesem Motto findet am 21. Juni in Herne (NRW) eine Gedenkstunde mit Kranzniederlegung an den Gräbern der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter unterschiedlicher Nationalität, überwiegend aus der Sowjetunion (1941-45), auf dem Südfriedhof statt. Treffpunkt für die Veranstaltung ist um 11 Uhr am Haupteingang Südfriedhof / Herne, Wiescherstraße.

Veranstalter ist die DGB-Geschichtswerkstatt Herne.

Es sprechen Norbert Arndt (Gewerkschaftssekretär i.R.) und Alex (SDAJ).
 

 

 

Wir wollen keine Feinde sein –
Kundgebung und Demo am 22. Juni in Hamburg

 
Unter diesem Motto beginnt am 22. Juni um 17 Uhr eine Kundgebung am Bahnhof Hamburg-Altona (Ausgang Ottenser Hauptstraße – Ottenser Hauptstraße 1). Dem schließt sich eine Demonstration an, die zunächst zum Alma-Wartenberg-Platz führt und schließlich zurück zur Ottenser Hauptstraße. Dort findet noch eine Schlusskundgebung statt, die zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr stattfindet.

Veranstalter der Aktion ist das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.. Die Aktion wird von unterschiedlichen Friedensinitiativen unterstützt.
 

 

 

Weitere Veranstaltungen

 
Haben wir Veranstaltungen zu diesem Thema übersehen, werden diese von euch zusätzlich geplant, dann schickt uns bitte eine Mail an newsletter@nie-wieder-krieg.org. Wir nehmen Sie dann hier in unsere Webseite mit auf.